Calling Planet Earth
Pom Poko
Ein Wald nahe Tokio soll einer neuen Siedlung weichen, was den dort heimischen Wesen Tanuki gar nicht gefällt. Gemeinsam setzen sie sich gegen die Menschen zur Wehr. Eine ebenso berührende wie herrlich komische Ökofabel, inszeniert von Meisterregisseur und Studio- Ghibli-Mitgründer Isao Takahata.
Als in den 1960er Jahren die Bevölkerung Tokios explodiert, wird zur Linderung der Wohnungsnot ein riesiges Siedlungsprojekt initiiert. Den geplanten Bauten nahe der Stadt soll ein traditioneller Wald zum Opfer fallen – sehr zum Verdruss der dort heimischen Tanuki, die um ihre Existenz fürchten. Mit ihrer magischen Fähigkeit, jede beliebige Gestalt anzunehmen, mischen sich die Wesen unter die Menschen und beginnen, deren Bauvorhaben zu sabotieren.
Der 2018 verstorbene Isao Takahata gehörte zu den grössten Namen der japanischen Animationswelt. Als Mitbegründer des Studio Ghibli und Regisseur der Fernsehserie «Heidi» sowie des berührenden Kriegsdramas «Die letzten Glühwürmchen» erlangte er Weltruhm. In «Pom Poko» illustriert er, basierend auf einer Idee seines langjährigen Freunds und Mitstreiters Hayao Miyazaki, das Ende einer märchenhaften Welt, die dem kalten Kalkül moderner Effizienz weichen muss. Trotz des traurigen Themas verfällt der Film nie der Melancholie, sondern zelebriert mit viel Witz und zahlreichen Anspielungen auf die japanische Mythologie einen unkonventionellen Widerstandskampf und plädiert gleichzeitig für einen sorgsamen Umgang mit der Natur.
Als in den 1960er Jahren die Bevölkerung Tokios explodiert, wird zur Linderung der Wohnungsnot ein riesiges Siedlungsprojekt initiiert. Den geplanten Bauten nahe der Stadt soll ein traditioneller Wald zum Opfer fallen – sehr zum Verdruss der dort heimischen Tanuki, die um ihre Existenz fürchten. Mit ihrer magischen Fähigkeit, jede beliebige Gestalt anzunehmen, mischen sich die Wesen unter die Menschen und beginnen, deren Bauvorhaben zu sabotieren.
Der 2018 verstorbene Isao Takahata gehörte zu den grössten Namen der japanischen Animationswelt. Als Mitbegründer des Studio Ghibli und Regisseur der Fernsehserie «Heidi» sowie des berührenden Kriegsdramas «Die letzten Glühwürmchen» erlangte er Weltruhm. In «Pom Poko» illustriert er, basierend auf einer Idee seines langjährigen Freunds und Mitstreiters Hayao Miyazaki, das Ende einer märchenhaften Welt, die dem kalten Kalkül moderner Effizienz weichen muss. Trotz des traurigen Themas verfällt der Film nie der Melancholie, sondern zelebriert mit viel Witz und zahlreichen Anspielungen auf die japanische Mythologie einen unkonventionellen Widerstandskampf und plädiert gleichzeitig für einen sorgsamen Umgang mit der Natur.
Info
Dauer 119'
Land JP, 1994
Termine & Tickets
trailer
Presenting Partner
In Zusammenarbeit mit
le mudac, Plateforme 10, Lausanne
Vergünstigter Eintritt ins le mudac für Personen mit Festivalpass bis Ende September.
Kuratiert von
Mischa Haberthür, Ivana Kvesić